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Wie es funktioniert

Hövding ist das Ergebnis eines intensiven Forschungs- und Entwicklungsprozesses, der 2005 begonnen wurde. Tausende von Fahrradunfällen sind dabei wiederholt und mit Hunderten von Stunden normalen Radfahrens mit dem Hövding abgeglichen worden. So hat sich das Unternehmen im Laufe der Jahre ein einzigartiges Know-how in der Technologie von Airbag-Helmen angeeignet und die Entwicklungsarbeit rund um Hövding hat in einer Reihe von weltweit patentierten Lösungen resultiert. Der einzigartige Airbag wurde in Zusammenarbeit mit dem Airbag-Hersteller Alva Sweden entwickelt.

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Forschungsergebnisse der Universität Stanford zeigen, dass Hövding einen bis zu 8x besseren Schutz bietet als ein gewöhnlicher Fahrradhelm.

Wissenschaftler an der Universität Stanford machen auf den Airbag für Radfahrer des schwedischen Hövding aufmerksam und stellen in einer Forschungsstudie fest, dass die Dicke und die Festigkeit des Hövding „so gut wie ideal" sind, um vor Gehirnerschütterungen und Schädel-Hirn-Trauma

bei Verkehrsunfällen zu schützen. Sie konstatieren weiter, dass Hövdings Airbag das Risiko für Hirnschäden im Vergleich zu herkömmlichen Fahrradhelmen um bis zu acht Mal reduziert.

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Das Airbag-System

Das Design des Airbags ähnelt einer Kapuze und besteht aus einem ultraresistenten, reißfesten Nylonstoff. Hövding schützt so gut wie den gesamten Kopf, während das Sichtfeld frei bleibt.

Der aufgeblasene Airbag, der nach aktuellen Unfallstatistiken entwickelt wurde, schützt einen viel größeren Bereich als ein herkömmlicher Fahrradhelm. Der Schutz ist dort am größten, wo er am meisten benötigt wird, und der Airbag bietet eine extrem sanfte und schonende Stoßdämpfung. Nach dem Auslösen hält der Hövding-Airbag den Gasdruck mehrere Sekunden konstant aufrecht und verleiht somit selbst bei hohen Geschwindigkeiten und bei mehreren Aufprällen hintereinander wirksamen Schutz. Nach einigen Sekunden entweicht das Gas langsam aus dem Airbag.

Der Gasgenerator, der den Airbag aufbläst, befindet sich in einer Vorrichtung im Kragen im Nacken des Radfahrers. Hövdings Gasgenerator ist ein sogenannter Kaltgasgenerator, der Helium verwendet.

VIDEO: Hövding in action
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Sensoren und Algorithmen

Tausende von Fahrradunfällen wurden mit Stunt-Fahrern und Crashtest-Dummies durchgeführt, um die spezifischen Bewegungsmuster von Radfahrern bei Unfällen zu identifizieren. Gleichzeitig wurden ebenso viele Daten von normalen Fahrten mit dem Hövding erfasst und gegeneinander abgeglichen. So konnten wir einen Algorithmus erstellen, der normales Radfahren von einem Unfall unterscheiden kann.

Normales Radfahren heißt all jene Situationen und Bewegungen, die normalerweise beim Radfahren vorkommen, dem Bücken nach Schlüsseln etc.


In höchst unwahrscheinlichen Unfallsituationen, bei denen keine messbare Bewegung des Radfahrers selbst registriert wird, d. h. wenn zum Beispiel ein Gegenstand von oben gerade hinunter auf den Kopf des Radfahrers fällt, würde der Hövding nicht reagieren.

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Ein/Aus

Um Ihren Hövding anzuschalten, legen Sie ihn sich zunächst um den Hals und schließen Sie den Frontreißverschluss bis hinauf zum Kinn. Der Reißverschluss muss komplett geschlossen sein, damit das System richtig funktioniert. An dem Reißverschlussanhänger befindet sich ein Ein-/Aus-Schalter, der den Hövding aktiviert, wenn er rechts am Kragen befestigt wird. Deaktivieren Sie den Hövding einfach, indem Sie den Ein-/Aus-Schalter wieder lösen.

Auf der Vorderseite des Kragens befinden sich LEDs, die die Akkustand anzeigen und signalisieren, ob der Airbag eingeschaltet ist. Ein/Aus werden außerdem durch ein Tonsignal angezeigt.

VIDEO: Hövding on and off
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Laden

Die Batterie des Hövding lässt sich einfach am Computer mithilfe des beigefügten USB-Kabels aufladen, sobald die LEDs und ein Tonsignal anzeigen, dass der Batteriestand gering ist (nach ca. 18 Stunden Radfahren).

Sie können den Hövding auch mit einem gewöhnlichen Handy-Ladegerät mit Micro-USB-Anschluss aufladen.

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Kragen und Überzug

Der Kragen besteht aus einem wasserdichten Funktionsmaterial, das dem eingebauten Airbag-System den besten Schutz bietet. Der Kragen ist nicht waschbar, wird aber durch einen Stoffüberzug vor Verschleiß, Schweiß und Schmutz geschützt. Jegliche Spuren auf dem Kragen können vorsichtig mit einem feuchten Lappen abgewischt werden.

Der Kragen ist ergonomisch geformt und sorgt für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf den Schultern. Er ist hinten etwas schwerer als vorn, sodass das Gewicht, wenn Sie sich beim Radfahren nach vorne beugen, auf dem Rücken ruht.

Hauptzweck des Überzugs ist es, Ihnen zu ermöglichen, das Aussehen Ihres Hövding auf Wunsch zu ändern. Der Überzug ist leicht abzunehmen und zu waschen, oder auch leicht zu wechseln, damit er besser zu Ihrem übrigen Outfit passt. Verschiedene Überzüge sind in unserem Onlineshop erhältlich.

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Nach einem Unfall

Wenn Sie einen Unfall hatten und Ihren Hövding getragen haben, möchten wir Sie bitten, sich an uns zu wenden.

Im Kragen befindet sich nämlich eine Black Box, die 10 Sekunden Daten zu den Bewegungsmustern des Radfahrers während des Unfalls aufzeichnet. In manchen Fällen können die Daten von einem Unfall interessant und wertvoll für unsere weitere Entwicklungsarbeit sein.

Einige Versicherungen übernehmen einen Teil der Kosten für einen neuen Hövding, wenn Sie einen Unfall hatten. Bitte fragen Sie Ihre Versicherung um zu erfahren, wie sie in Ihren Fall vorgehen wird.

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CE

Hövding hat nach einem umfangreichen Prüfungsprozess durch SP (Schwedens technisches Forschungsinstitut) die CE-Kennzeichnung erhalten. Die CE-Kennzeichnung ist Voraussetzung dafür, dass ein Fahrradhelm in Europa verkauft werden darf. Sie stellt sicher, dass der Helm den Anforderungen der EU-Richtlinie für persönliche Schutzausrüstung genügt.

Gemeinsam für alle Typen von Helmen ist, dass sie dem Kopf Schutz in Form von Stoßdämpfung und Energieaufnahme bei Unfällen bieten müssen. Eine ausreichende Schutzwirkung im Unglücksfall und Funktionalität bei normaler Anwendung sind die Grundvoraussetzungen für die CE-Kennzeichnung. Im Übrigen muss der Helm so konstruiert sein, dass keine unnötigen Gefahren entstehen, d. h. er darf keine scharfen Kanten etc. haben, die den Träger verletzen können. Bei der Umgebungsverträglichkeit für Helme geht es darum, dass sie Feuchtigkeit und Nässe, Kälte und Hitze sowie längere UV-Exposition widerstehen müssen.

EC Declaration of Conformity – PPE (pdf)
EC Declaration of Conformity – EMC (pdf)